Smart Fasten
- 15. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Mag. Sabine Hönig - 15. Februar 2026

Nach der intensiven Faschingszeit mit Krapfen, Alkohol und vielen Partys versprechen viele Fastenprogramme mehr Gesundheit, Gewichtsreduktion und Wohlbefinden. Grundsätzlich gut, aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Smart Fasten ist angesagt: bewusste Pausen statt radikaler Fastenkuren...
Smart Fasten: Bewusste Pausen statt radikaler Fastenkuren!
Nahrungsverzicht versetzt den Körper in einen Alarmzustand. Um Energie zu sparen, werden zentrale Funktionen heruntergefahren. Zunächst greift der Organismus auf die Zuckerreserven aus Leber und Muskulatur zurück. Dabei geht auch viel Wasser verloren. Hält der Mangel an, werden Eiweißstrukturen abgebaut, die einen Zuckeranteil enthalten – mit einem klaren Ergebnis: Muskulatur wird abgebaut.
Erst ab etwa dem 10. Fastentag stammen rund 95 % der benötigten Energie aus Fettreserven. Das bedeutet: Je kürzer die Fastenphase, desto geringer ist der tatsächliche Fettabbau.
Für stark übergewichtige Menschen kann Fasten ein Einstieg in eine neue Ernährungsweise sein. Nachhaltig wirksam ist es jedoch nur dann, wenn nach dem Fasten tatsächlich dauerhaft anders gegessen wird.
Nicht fasten sollten Schwangere, Stillende, Kinder sowie Menschen mit erhöhtem Harnsäurespiegel.
Worauf Du beim Fasten achten solltest
Begleitung durch eine Fastenärztin, einen Fastenarzt oder eine Ernährungsfachkraft, damit der Stoffwechsel stabil bleibt
Finger weg von Bittersalz, Einläufen & Co. Sie stören das Darmmikrobiom und schwächen das Immunsystem
In Bewegung bleiben! Das erhält den Grundumsatz und schützt vor Muskelabbau
Vorab überlegen, welche ungünstigen Essgewohnheiten Du nach dem Fasten hinter Dir lassen willst
Wieder wahrnehmen, wie sich echter Hunger anfühlt
Fastenkuren lösen kein Gewichtsproblem
Smart Fasten – was wirklich guttut
Zwischen den Hauptmahlzeiten vier bis fünf Stunden Esspause einhalten und konsequent auf Snacks verzichten→ Der Insulinspiegel sinkt, die Fettverbrennung funktioniert besser
Abends lieber Tee oder Wasser statt Chips und Schokolade→ Das entlastet den Körper oft mehr als jede Fastenkur
Insgesamt ausgewogen essen:viel Gemüse, weniger Kohlenhydrate, mehr Eiweiß sowie ein- bis zweimal pro Woche Fisch oder Fleisch
Mein persönlicher Fastentipp:
Der Duft mancher ätherischen Öle zügelt übrigens den Heißhunger auf Süsses, weil sie am Belohnungszentrum im Gehirn andocken und Glückshormone ausschütten lassen: Vanille, Grapefruit und Pfefferminze. Am besten mit einer Trockeninhalation bei Heißhunger anwenden.
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