Was tun bei Heuschnupfen?
- 15. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Mag. Sabine Hönig - 15. April 2026

Die ersten warmen Tage und schon sind die Pollen der Frühblüher unterwegs und für viele geht es im Sommer mit den Gräsern erst richtig los! Also: Was tun beim Heuschnupfen?
Was tun bei Heuschnupfen?
Es gibt einige Maßnahmen, die den Alltag bei Heuschnupfen erleichtern können. Die wichtigste Maßnahme ist die Allergenkarenz – also die Vermeidung des Kontakts mit den Allergie auslösenden Stoffen.
Vermeiden Sie an sonnigen und windigen Tagen zu lange Aufenthalte im Freien; keine Spaziergänge auf Wiesen und Feldern; eher in Laubwäldern aufhalten, da diese die Pollen filtern.
Tragen Sie im Freien eine Sonnenbrille, am besten mit Seitenschutz
Lüften Sie nur kurz – in der Stadt morgens, auf dem Land am Abend
Schlafen Sie in der Nacht eher bei geschlossenen Fenstern
Waschen sie täglich Ihre Haare mit einem milden Shampoo
Trocknen Sie Ihre Wäsche an Pollenintensiven Tagen nicht im Freien
Ziehen Sie Ihre Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer aus, um die anhaftenden Pollen dort nicht zu verteilen.
Statten Sie Ihr Auto mit einem Partikelfilter aus
Sie können in der Wohnung auch einen Luftreiniger aufstellen, diese lassen sich im Winter auch als Luftbefeuchter einsetzen.
Meiden Sie das Rauchen – Rauchen schädigt die Atemwege und Schleimhäute und macht daher noch anfälliger für die Reizung durch Pollen.
Mähen Sie Ihren Rasen VOR der Gräserblüte im Mai-Juni und halten Sie ihn dann immer kurz
Pflanzen Sie in ihrem Garten anstelle von pollenstarken Pflanzen wie Birke und Hasel, lieber Rosen, Lavendel, Thymian, Muskatellersalbei, Salbei, Pfefferminze und Rosmarin.
Kur mit Schwarzkümmelöl
Das honigfarbene Öl duftet würzig und erinnert etwas an Anis und Pfeffer. Es enthält auch Spuren des ätherischen Öls der Pflanze. Schwarzkümmelöl wirkt stark antiallergisch und antihistaminisch. Mit seinem Wirkstoff Nigellon, der gegen Bronchialkrämpfe wirksam ist, gilt es als idealer Helfer gegen allergisch bedingte Erkrankungen der Atemwege. Zudem moduliert es das Immunsystem und reinigt den Darm.
Bereits einige Monate vor Beginn des Pollenflugs sollte mit der vorbeugenden Einnahme begonnen werden: 1 x täglich 1-2 TL Schwarzkümmelöl kbA für mindestens 4-6 Wochen.
Einreibungen des Brustbereichs: ca. 1 Teelöffel Schwarzkümmelöl kbA mit 1 Tropfen Lavendel vermischen und abends auf Brust verteilen.
ACHTUNG: Schwarzkümmelöl ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Nehmen Sie stattdessen Arganöl kbA ein.
Für frische Augen
Juckende, gereizte, tränende oder müde Augen sind leider eine häufige Begleiterscheinung bei Heuschnupfen. Hier kann Rosenhydrolat Erleichterung verschaffen. Besprühen Sie zwei Wattepads mit Rosenhydrolat und legen sie sich diese auf die geschlossenen Lieder für mind. 15 Minuten. Eventuell die Wattepads mit Rosenhydrolat mehrmals besprühen.
ACHTUNG: Verwenden Sie nur Rosenhydrolat mit max. 100ml Abfüllung in Sprühflaschen und ohne Alkohol. Lagern sie angebrauchtes Rosenhydrolat im Kühlschrank. So ist es für max. 6-8 Wochen haltbar.
Anti-Schnief-Spray
50 ml Alkohol
20 Tropfen Zypressenöl
5Tropfen Atlas Zedernöl
3 Tropfen Ylang-Ylang (komplett)
2 Tropfen Zitronenmyrte
In einer Sprühflasche aus Glas mischen und vor Gebrauch immer gut schütteln. Etwa 8 Wochen vor der Pollensaison kann der Anti-Schnief-Spray angewendet werden. Dazu 1-2 Mal täglich aus ca.15 cm Entfernung auf das Gesicht sprühen und Spuren davon auch einatmen. (Rezept nach Eliane Zimmermann, Buch Aromatherapie für Sie, Trias Verlag)
Wichtiger Hinweis:
Diese Tipps & Informationen können den Besuch beim Arzt NICHT ersetzen. Die Diagnose des Arztes und die individuell richtige Behandlung im Krankheitsfall kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patienten festgelegt werden!
Eine vorbeugende und begleitende Behandlung mit ätherischen Ölen ist möglich, aber sprechen Sie diese unbedingt vorher mit dem Arzt ab und kontaktieren Sie für die Auswahl der ätherischen Öle eine erfahrene AromapraktikerIn.
Verwenden Sie nur 100% naturreine ätherische Öle höchster Qualität, beachten Sie vor der Anwendung mögliche Kontraindikationen und Vorsichtsgebote (insbes. bei Schwangerschaft, Asthma, Kindern, Säuglingen, alten und gebrechlichen Menschen, Epileptikern, Bluthochdruck etc.!). Halten Sie die Dosierung ein – KEINESFALLS höher dosieren – weniger ist mehr!
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