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Wildkräuter

Mag. Sabine Hönig - 15. April 2024


Wildkräuter in einem Korb

Wildkräuter - Essbare Frühlingsboten

Dieses Jahr hatten wir schon richtig warme Tage. Alles beginnt schon zu sprießen und wer in Wald und Flur unterwegs ist und genau schaut findet sie schon: Wildkräuter

Wildkräuter bringen nicht nur Farbe auf den Teller. Sie haben einen intensiven Geschmack und eignen sich für viele schmackhafte Gerichte. Vor allem sind sie u. a. reich an Vitaminen C, Reineiweiß und Eisen.

Es lohnt sich also bei Spaziergängen genauer Richtung Boden zu blicken.


Echte Alleskönner

Wildkräuter sind echte "Alleskönner"!

Sie eignen sich für Salate, Suppen, Aufstriche, Spinatgerichte oder zum Garnieren und Verfeinern von Speisen.

Generell gelten alle Wildkräuter als besonders reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Zum Vergleich: Spinat hat ca. 4,1% Gehalt Eisen pro 100g essbare Anteile. Die Vogelmiere kann dagegen mit einem Eisengehalt von 8,4 % und das Franzosenkraut gar mit satten 14% Eisengalt pro 100g essbarer Anteile aufwarten!

Damit ist klar: Wildkräuter stärken unsere Abwehrkräfte und versorgen den Körper mit frischer Energie.


Was jetzt wächst

Kaum ist der Schnee weg und die Temperaturen haben über 5-7 Grad tagsüber, fängt es schon an zu spriesen!

  • Bärlauch: schmeckt aromatisch nach Knoblauch; eignet sich für Pesto, Aufstriche & Suppen; ACHTUNG: Verwechslungsgefahr mit Herbstzeitlose - diese ist tödlich giftig!!!

  • Gänseblümchen: Blätter für Salate, Blüten zur Dekoration; keine Verwechslungsgefahr

  • Giersch: Junge Blätter für Salate oder Spinatgerichte, keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Kräutern

  • Huflattich: Blätter und junge Blütensprossen für Salate und als Kochgemüse, Blüten als essbare Dekoration

  • Löwenzahn: Blätter vor der Blüte für Salate

  • Scharbockskraut: Blätter vor der Blüte als Salat oder Kochgemüse

  • Lungenkraut: Blätter als Salat oder Kochgemüse; Blüten als essbare Dekoration

  • Brennnessel: Blätter für Suppen und Spinatgerichte


Richtig sammeln

Der Vorteil von Wildkräutern? Sie wachsen fast überall, sie benötigen keinen Gärtner, der sie hegt und pflegt. Man braucht sie nur sammeln.

Folgendes sollte beim Sammeln beachtet werden:

  • Sammeln Sie nur Kräuter, die Sie wirklich kennen. Eine Kräuterwanderung mit erfahrenen Kräuterpädagoginnen sowie gute Pflanzenbestimmungsbücher können hier helfen.

  • Sammeln sie Kräuter an Wiesenrändern extensiv genutzter Wiesen (sind nicht extra gedüngt), Waldrändern oder im Wald

  • Sammeln Sie nur so viele Wildkräuter, wie Sie tatsächlich benötigen und frisch verarbeiten können.

  • Manche Wildkräuter wie z. B. die echte Schlüsselblume (Blüten sind essbar) sind geschützte Pflanzen und dürfen gar nicht oder nur bestimmte Pflanzenteile gesammelt werden!


Sie möchten mehr über Kräuter wissen, dann buchen Sie doch den Workshop "Garten der Sinne" auf unserem Alpakahof: Mehr Infos hier >> oder kontaktieren sie mich unter: sabine.hoenig@meta-sense.at

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