"No Plastic!"

Mag. Sabine Hönig - 16.11.2021


Plastiksackerlverbot & Pfandsystem

Seit 1. Jänner 2020 hat Österreich als drittes EU Land Einweg Plastiksackerl verboten.

Mit der Umsetzung einer weiteren Richtlinie werden auch Kunststoffprodukte wie u. a. Strohhalme, Wattestäbchen, Besteck, Teller verboten. Ab 2021 ist auch ein Verbot von Lebensmittel- und Getränkeverpackungen aus Polystyrol vorgesehen. Bei konsequenter Umsetzung können damit bis zum Jahr 2025 fast 25% Kunstoffverpackungen vermieden werden. Das entspricht bis zu 60.000 Tonnen Plastikmüll weniger pro Jahr.


Im Oktober 2021 wurde im Parlament beschlossen, dass es ab 2025 ein Pfand und Rückgabestellen für Plastikgebinde und Dosen geben soll. Ab 2024 müssen in den Supermärkten dafür wieder Rückgabestellen vorhanden sein. Die Höhe des Pfands ist noch nicht fix. Eines ist jeoch klar, Kunststoffe und Aluminium sind wertvolle Rohstoffe und das Pfandystem macht diesen Wert für Endkunden sichtbar!

Als Konsument Plastik vermeiden

Als Konsumenten sehen wir uns oft "genötigt" Plastik beim Einkaufen zu dulden. Viele Produkte sind in Plastik verpackt. Sei es aus hygienischen Gründen oder weil es einfacher ist abgepackte Mengen so zu verkaufen.

Doch mit kleinen Veränderungen der Einkaufs- und Haushaltsroutine lässt sich Plastik vermeiden.

So funktioniert´s

  • Verwenden Sie beim Einkauf einen Einkaufskorb, Einkaufstaschen oder einen Einkaufstrolly

  • Entscheiden Sie sich an der Obst und Gemüsetheke für lose, unverpackte Ware. Inzwischen wird das auch im Handel immer öfter angeboten.

  • Vermeiden Sie an der Obst und Gemüsetheke die Plastiksackerl. Nehmen Sie stattdessen ein Mehrwegnetz für Obst und Gemüse selbst mit. Gemüse /