"Fasten"

Mag. Sabine Hönig - 15. April 2022


Fasten - Wie der Körper reagiert!

Vor allem im Frühjahr werden viele Fasten-Programme beworben, die mehr Gesundheit, Gewichtsreduktion und Wohlbefinden versprechen. Grundsätzlich gut, aber es ist nicht alles Gold was glänzt.

Nahrungsverzicht löst im Organismus Alarm aus. Alle Funktionen werden auf Sparflamme gesetzt, um Energie zu sparen. Zuerst werden Zuckerbausteine aus Leber und Muskulatur abgebaut. Auch Wasser geht verloren und letztlich greift der hungrige Organismus jene Eiweißanteile an, die einen Zuckeranteil besitzen. Fazit: es wird Muskulatur abgebaut.

Erst ab dem 10 Fastentag werden stammen rund 95 Prozent der Energie aus Fettreserven. Je kürzer man also fastet, umso weniger Fettreserven werden abgebaut.


Wer profitiert vom Fasten?

Stark übergewichtige Menschen kann Fasten zum Einstieg in eine neue Ernährungsweise motivieren. Das bringt aber nur dann Erfolg, wenn nach dem Fasten tatsächlich anders gegessen wird.

Schwangere, Stillende, Kinder und Menschen mit erhöhtem Harnseurespiegel sollten übrigens nicht fasten.


Worauf Du beim Fasten achten solltest:

  • Begleitung durch einen Fastenarzt oder Ernährungsfachkraft, damit der Stoffwechsel unter Kontrolle bleibt

  • Finger weg von Bittersalz, Einläufen & Co. Damit störst Du nur das wichtige Darmmikrobion und schwächst so Dein Immunsystem

  • In Bewegung bleiben! Das hält den Grundumsatz und verhindert Muskelabbau.

  • Überlege Dir, welche schlechten Essgewohnheiten Du nach dem Fasten bleiben lassen willst.

  • Spüre wieder, wie sich echter Hunger anfühlt.

  • Fastenkuren lösen kein Gewichtsproblem!

Smart Fasten

Was immer guttut:

  • Vier bis fünf Stunden zwischen den Hauptmahlzeiten fasten und konsequent auf Snacks verzichten. Dadurch sinkt der Insulinspiegel und die Fettverbrennung funktioniert gut.

  • Abends lieber Tee und Wasser trinken - ohne Chips und Schokolade. Das entlastet den Körper mehr als jede Fastenkur.

  • Generell auf ausgewogene Ernährung achten. Viel Gemüse, weniger Kohlehydrate, mehr Eiweiß und ein Mal pro Woche Fisch oder Fleisch.

  • Der Duft mancher ätherischen Öle zügelt übrigens den Heißhunger auf Süsses, weil sie am Belohnungszentrum im Gehirn andocken und Glückshormone ausschütten lassen: Vanille, Grapefruit und Pfefferminze. Am besten mit einer Trockeninhalation bei Heißhunger anwenden.

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Kontaktiere mich für ein Aroma-Coaching: sabine.hoenig@meta-sense.at

 

Literaturangaben:

"Die heilende Energie der ätherischen Öle", G. Samel u. B. Krähmer

"Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe", E. Zimmermann, 5. Auflage

"Aromatherapie", Erick Keller, 1. Auflage

"Pflanzenöle", Qualität, Anwendung, Wirkung; Ruth von Braunschweig

"G´sund am Punkt" - Magazin der SVS 1/2022

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