"Auch Tiere haben Stress"

Mag. Sabine Hönig - 15. August 2022


Wie wir Menschen Stress übertragen

In unserer schnelllebigen Zeit sind nicht nur wir Menschen von Hektik und Stress geplagt. Unser unsteter Lebensstil und die täglichen Herausforderungen können auch bei unseren tierischen Wegbegleitern Stress auslösen.

Egal ob Haustiere oder Nutztiere, Tiere haben eine besonders feine Wahrnehmung. Unsere Stimmung wird oft auf sie übertragen. Unser eigener Stress und Aggression werden von den Tieren sozusagen gespiegelt.


Leider hat das negative Auswirkungen sowohl auf die Tiere selbst als auch auf die Beziehung zwischen Tier und Mensch. Die Folgen können sein:

  • Nervöses, ängstliches & Aggressives Verhalten

  • unterschiedliche Verhaltensstörungen wie Putzzwang, Pfoten- oder Afterlecken

  • Angstbeißen

  • Aber auch Verspannungen, Verdauungsstörungen oder Herz- Kreislauferkrankungen durch ständige Adrenalinausschüttung

  • u. a.


Auslöser von Stress

Die Auslöser von Stress bei Tieren können vielfältig sein.

  • Lärm durch Autos, laute Nachbarn, Handwerker, Feuerwerk oder Gewitter, etc.

  • Fremde Menschen oder Besucher

  • Besondere Umstände wie Urlaub, Besuch beim Tierarzt, Pflegemaßnahmen, Umzug, neue Familienmitglieder, neue Haustiere, etc.

Oft ist es das eigene Mindset der Tierhalter in bestimmten Situationen, die bei den Tieren zu Stress führen. Z. B. Die Tierhalterin hat selbst Angst vor dem Tierarzt, fühlt sich unsicher im Handling, oder hat Angst vor Begegnung mit anderen Hunden beim Spaziergang. Die Tiere spüren diese Unsicherheit und reagieren selbst ängstlich oder aggressiv.


Warum verhalten sich Tiere dann so?

Nun in der Mensch-Tier-Beziehung sollten wir Menschen die Rolle des Leittiers übernehmen. Sind wir selbst unsicher, ziellos oder ängstlich, verlieren wir diesen Status. Dann übernehmen die Tiere diese Rolle bzw. werden ungewollt in diese Rolle gedrängt. Sie wollen ihren Halter dann beschützen (unruhiges & aggressives Verhalten) oder sie verfallen in Angst, weil der Beschützer fehlt. Das kann auch zu gefährlichen Situationen führen, wie z. B. Angstbeißen bei Hunden.

Was tun?

Schwierigkeiten und Stress für Haustiere vermeiden beginnt schon bei der Auswahl des richtigen Haustieres oder Hundes bei der passenden Hunderasse.

Bei der Sozialisierung des Tieres sollten schon in der Prägungs- und Sozialisierungsfase möglichst alle Situationen, mit denen das Tier auch im erwachsenen Alter konfrontiert werden wird geübt werden. Das beginnt bei Kontakt mit Artgenossen & Menschen, über Situationen (Autofahren, fremde Orte, etc.) bis hin zu Gegenständen, Geräuschen und vieles mehr.

Auch Pflegemaßnahmen, Tierarztbesuche möglichst verknüpft mit angenehmen Erfahrungen gehören dazu. Last, but not least solltest Du als Besitzer stets reflektieren und bereit sein an Dir selbst zu arbeiten, zu erkennen, was die Auslöser vor allem, wenn sie an Deinem Mindset liegen.


Untersützung durch Tiertraining

Manchmal braucht es Unterstützung durch Profis. Top ausgebildetete Tiertrainer/-innen nach modernsten Standards findest Du auf der Website der ÖGTT - Österreischische Gesellschaft für Tier- & Naturgestützte Therapie: Liste zertifizierter Tiertrainer/-innen ÖGTT >>


Netzwerkpartnerin Christine Klingsbichl-Reif über energetische Arbeit mit Tieren

Die Herausforderungen, denen sich unsere Haustiere stellen müssen sind vielfältig und können als körperlich, seelisch, geistig und verhaltensbezogen definiert werden.


Als Tierenergetikerin ermittle ich nach einem ganzheitlichen Ansatz zu Grunde liegende energetische Faktoren oder Ursachen. Das erhöht die Chance Probleme zu lösen und dem Tier das Wohlbefinden zurückzugeben. Mittels der Meridianbalance, Kinesiologie, Rückenbalance und Farblichtanwendungen ist es möglich energetische Blockaden zu lösen, den Energiefluss in Schwung zu bringen, die Selbstheilungskräfte des Tieres wieder zu reaktivieren und Tierkörper und -seele zu harmonisieren.


Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Tierbesitzer an einem harmonischen Miteinander zu arbeiten. Jede Sitzung findet im gewohnten Umfeld des Tieres statt. Dadurch werden zusätzliche Stressfaktoren vermieden.


Für Fragen oder ein persönliches Kennenlernen stehe ich gerne zur Verfügung!

Kontakt:

www.gangwerk.at

0650/ 4700724



Mein Zusatz-TIPP

Neben den oben angeführten Maßnahmen im Handling, Verhaltenstraining und eigenes Mindset, können auch Düfte bei Tieren zur Lösung von Angst- und Stresszuständen beitragen. Voraussetzung ist die richtige Auswahl und Anwendung!


Wie beim Menschen wirken Düfte auch bei Tieren unmittelbar auf das limbische System. Richtig angewendet leiten sie die Ausschüttung positiver Botenstoffe im Körper ein, die dann Angst und Stress vermindern können.


Folgendes gilt es zu beachten:

  • der Geruchsinn von Tieren ist viel empfindlicher als der von Menschen. Was für uns noch leicht duftet, ist für tierische Nasen bereits unerträglich.

  • Tiere verstoffwechseln chemische Inhaltsstoffe oft anders als wir Menschen. Echte ätherische Öle sind biochemische Stoffe. Manche dieser Stoffe sind für Tiere sogar toxisch, z. B. ätherisches Teebaumöl für Katzen.

  • Verwenden Sie nur 100 % naturreine ätherische Öle und beachten Sie mögliche Kontraindikationen, insbesondere für Tiere! Besonders geeignet, weil sanft im Duft und niedrig in der Dosierung sind Hydrolate ätherischer Öle (unbedingt ohne Alkohol).

TIPP: 100% naturreine ätherische Öle und Duftkompositionen hervorragender Qualität erhalgen sie bei feeling GmbH

Sie möchten wissen, welcher Duft für Ihr Haus- oder Nutztier passt?

Kontaktieren Sie mich für ein Aroma-Coaching für die Anwendung bei ihrem Haus- oder Nutztier: sabine.hoenig@meta-sense.at


 

Literaturangaben:

"Die heilende Energie der ätherischen Öle", G. Samel u. B. Krähmer

"Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe", E. Zimmermann, 5. Auflage

"Aromatherapie", Erick Keller, 1. Auflage

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