Aromaküche - Gaumenfreuden mit ätherischen Ölen

Gutes Essen und Kochen waren schon immer meine Leidenschaft. Als ich vor Jahren begonnen habe mich mit der faszinierenden Welt der ätherischen Öle zu beschäftigen, war für mich schnell klar, dass ich diese wunderbaren Essenzen in der Küche einsetzen werde. Kochen ist für mich eine kreative Tätigkeit. Die Einbindung der ätherischen Öle gibt mir die Möglichkeit Neues auszuprobieren und mit exklusiven „Düften“ in der Küche zu experimentieren.
Die ätherischen Öle sollen dabei Kräuter und Gewürze nicht verdrängen, sondern dienen als pfiffige Ergänzung, Abrundung im Geschmack oder Ersatz für Kräuter, die man z. B. im Winter nicht so leicht frisch bekommt.
Qualitätskriterien beim Einkauf ätherischer Öle
Es gibt inzwischen eine große Anzahl von Anbietern für ätherische Öle auf dem Markt. Zum Teil werden auch sehr günstige Duftöle angeboten. Diese sind für die Aromaküche allerdings nicht geeignet.
Achten Sie beim Einkauf auf 100% naturreine ätherische Öle, am Besten kbA-Qualität (kontrolliert biologischer Anbau). Folgende Mindestbeschriftung auf den Ölfläschchen gibt Ihnen eine gewisse Sicherheit, dass die gekauften ätherischen Öle eine gute Qualität haben:
- 100 % naturreines ätherisches Öl
- Deutscher Pflanzenname
- Botanischer Pflanzenname eventuell Ct. (Chemotyp)
- Verwendeter Pflanzenteil
- Herstellungsart
- Herkunftsland der Pflanze
- Chargennummer
- MHD = Mindesthaltbarkeit
- Gefahrenkennzeichnung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben der EU
Der Kauf ätherischer Öle ist auch Vertrauenssache. Ich habe bereits viele Anbieter geprüft und miteinander verglichen. Aus Überzeugung arbeite ich mit der österreichischen Firma feeling GmbH zusammen, die mich wegen
- hochwertiger, nachweisbarer Qualität
- ausreichender Auswahl an ätherischen Ölen kbA (kontroliert biologischem Anbau)
- fairem Preis- / Leistungsverhältnis und
- herausragenden Lieferkonditionen überzeugt hat!
Bei den Produkten handelt es sich um Natur belassene ätherische Öle und Körperpflegeprodukte mit 100% naturreinen ätherischen Ölen.
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Besonderheiten in der Aromaküche

Für das Würzen mit ätherischen Ölen gilt es einige Besonderheiten zu beachten. Hier einige Tipps für eine gelungene Anwendung:
- Weniger ist mehr! Vorsicht vor einer Überdosierung - ein Tropfen zu viel kann die ganze Speise verderben. Sie können jederzeit nachwürzen.
- Nie unverdünnte ätherische Öle in die Speisen tropfen!
- Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich. Daher benötigen Sie zum Kochen sogenannte „Emulgatoren“ oder „Trägerstoffe“, welche die ätherischen Öle mit den oft wässrigen Substanzen von Speisen verbinden. Geeignet sind fette native Öle wie z.B, Sonnenblumen-, Sesam-, Olivenöl, aber auch Schlagobers, Eidotter, Butter, Senf, Essig, Honig, Zucker, Salz, etc. Mischen Sie die benötigte Tropfenanzahl ätherischen Öls mit dem Emulgator und geben Sie diese Würzmischung dann in die Speise.
- Bei sehr intensiven Aromen genügt oftmals ein Hauch des ätherischen Öls. Geben Sie in diesem Fall nur 1 Tropfen des ätherischen Öls auf einen Löffel, den Sie wieder abtropfen lassen. Mit dem verbliebenen Öl können Sie die Speisen aromatisieren.
- Eine weitere Möglichkeit für geringe Dosierung ist auch die Zahnstochermethode. Benetzen Sie einen Zahnstocher mit ätherischem Öl und rühren Sie mit diesen die Speise um.
- Ätherische Öle sind flüchtige Stoffe. Daher sollten Sie diese erst kurz vor dem Servieren den Speisen beigeben. Das gilt insbesondere für warme Speisen.
TIPP:
Ich verwende in der Aromküche besonders gerne ätherische Öle, welche mittels CO2 Extraktion gewonnen werden, da sie in Geruch und Geschmack der entsprechenden Pflanze besonders ähnlich sind.
Das Kochbuch
Endlich ist es soweit - mein Herzenswunsch ein Kochbuch zu schreiben, hat sich verwirklicht!

Im Buch "Aromaküche - Gaumenfreuden mit ätherischen Ölen" wird die Leidenschaft für gutes Essen und die Faszination mit ätherischen Ölen den Speisen eine besondere Note zu verleihen in fantasievollen, einfach nach zu kochenden Rezepten umgesetzt.
Das Buch erscheint im April 2012 im Leopold Stocker Verlag!
- rund 150 Seiten durchgehend farbig bebildert
- ca. 80 Rezepte für Vor- & Hauptspeisen, Beilagen, Desserts, Getränke
- Rezeptvariationen für vegetarische & vegane Küche
- Menüvorschläge für besondere Anlässe
- Anregungen für Würzvorräte (Würzöle, Würzsalze, aromatisierter Zucker)
- Wertvolle Hinweise für Einkauf & Qualität ätherischer Öle in der Küche
- Preis: € 19,90,- (inkl. MwSt.)
Bestellungen unter: sabine.hoenig@meta-sense.at!
Rezept-Aktuell

Spinat-Brennesselsuppe mit Pfefferrahm-Schlaghaube (für 4 Personen)
Zutaten Rucolasalat:
400g passierter Spinat
100 g frische Brennesselblätter
600ml Gemüsebrühe
1 Prise Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer
1 Prise Muskatblüte
125g Creme-fraiche
1/4 l Schlagobers
1-2 Tr. schwarzes Pfefferöl
Zubereitung:
Den passierten Spinat mit der Gemüsebrühe aufkochen. Die frischen, gewaschenen Brennesselblätter zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muksatblüte würzen. Die Suppe in den Mischer füllen, die Creme-fraiche zugeben und gut durchmixen. Das Schlagobers steifschlagen und dabei 1-2 Tr. schwarzes Pfefferöl zugeben. Die Suppe garniert mit der Schlagobershaube servieren.
Variante mit Bärlauch:
Wer den milden Knoblauchgeschmack von frischem Bärlauch mag, kann statt der Brennesselblätter auch frischen Bärlauch verwenden.

